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Remote First - Zu Hause, im Ausland oder einfach nur außerhalb der Stadt

March 15, 2022

Company Update

Remote First - Zu Hause, im Ausland oder einfach nur außerhalb der Stadt

Remote First - Zu Hause, im Ausland oder einfach nur außerhalb der Stadt arbeiten. Unser Arbeitsmodell zeigt, wie sich Berufs- und Privatleben besser in Einklang bringen lassen.

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Wie arbeitet es sich in einer “Remote First Company”?

Dealcode ist eine Remote First Company. Hinter diesem zunächst nur nach einem Trend klingenden Begriff verbirgt sich deutlich mehr als man vielleicht meinen mag. Denn Remote First spiegelt im Idealfall die gesamte Arbeitskultur eines Unternehmens wieder.

Mein Mitgründer Dennis und ich werden häufig mit fragenden Augen angeschaut, wenn wir Dealcode als Remote First Company vorstellen. Bei vielen assoziiert dieser Begriff zunächst einmal, dass sich das Team primär im Mobile oder Home Office befindet. Andere vermuten, wir hätten gar kein Büro und würden ausschließlich mit Remote Ressourcen arbeiten. Beide Mutmaßungen sind weder komplett falsch, noch vollständig richtig.

Unser Office, unser Heimathafen

Zunächst einmal sei hier der Annahme widersprochen, dass wir kein Büro haben. Wir haben ein Büro im Norden Deutschlands: in der Innenstadt von Hamburg - und das bereits seit der Gründung. Dieses Büro wird kontinuierlich vergrößert und stellt als Heimathafen unseren Dreh- und Angelpunkt von Dealcode dar.

Auch uns persönlich ist es wichtig, eine “Heimat” für Dealcode zu haben. Dennis und ich empfinden es als enorm wichtig, uns regelmäßig persönlich zu begegnen. Denn an einem ganz regulären Bürotag findet natürlich weitaus mehr Austausch und Kommunikation statt, als nur bei unseren gemeinsamen Online Meetings: Wir gehen gemeinsam zur Mittagspause und trinken Kaffee. Aber auch abends gehen wir gerne noch eine Pizza essen, um über Strategien oder Neueinstellungen zu sprechen.

Office Lounge, Foto von Helena Lopes, Pexels

Co-Workingspaces: Überall produktiv arbeiten

Ein weiterer Aspekt ist das Recruiting. Im letzten Schritt eines Auswahlprozesses möchten wir unsere Bewerber*innen stets persönlich treffen. Auch dafür nutzen wir unsere Büros. Hier kommt bereits eine Besonderheit einer Remote First Company und damit auch ein großer Vorteil zum Tragen: Wir haben neben unserem Hauptsitz in Hamburg, viele weitere Büros auf der ganzen Welt. Dies wird uns durch Anbieter wie Regus, Spaces oder WeWork ermöglicht, die Büroflächen in nahezu jedem Land und jeder größeren Stadt anbieten. Damit können wir und unser Team nicht nur in einer professionellen Arbeitsumgebung auf der ganzen Welt arbeiten, sondern wir können auch Bewerbungs- oder Kundengespräche an nahezu jedem Ort durchführen. So kommt es nicht selten vor, dass wir einige Tage im Monat in Berlin, München, Barcelona oder einer anderen Stadt arbeiten.

Workation: Vertrauen, Arbeit und Flexibilität

Remote First bedeutet für uns, unseren Mitarbeiter*inenn viele Freiheiten und großes Vertrauen entgegen zu bringen. Denn jedes Dealcode Teammitglied ist in der Lage, für ein gewisses Kontingent pro Jahr, seinen Arbeitsort frei und flexibel (innerhalb der EU) selbst zu bestimmen. Die EU ist dabei eine Einschränkung aus steuerlichen Gründen, auf die wir an dieser Stelle nicht genauer eingehen wollen, da dies ein eigenständigen Blog Artikel rechtfertigen würde. Das Bedeutet, dass unsere Mitarbeiter sich auch dem Trend der Workation hingeben können. Es wird ihnen ermöglicht von Orten zu arbeiten, an denen sie gern Urlaub machen und dann einige Tage Urlaub zu nehmen oder deutlich flexibler zu arbeiten.

So verbrachten Dennis und ich mit unseren Familien im November 2021 beispielsweise 3 Wochen in Marbella. Was nach Urlaub mit ein wenig Arbeit nebenbei klingen mag, war eine langfristige und gut durchdachte Planung. Angefangen bei einer Unterkunft mit vielen Zimmern, stabilem WiFi mit großer Bandbreite sowie Stromversorgung und Ausstattung mit ausreichend Tischen bzw. Arbeitsplätzen. Auch die zeitliche Einteilung entsprach einem minutiös abgestimmten “Stundenplan”, mit Video-Konferenzen, Jour-Fixe-Terminen, Mittagspausen und Kinderbetreuung.

Arbeiten aus dem Café, Foto von Andrea Piacquadio, Pexels

Im Ergebnis war der Tag häufig in kleinere Zeiteinheiten eingeteilt und nicht selten waren noch Nacht-Sessions notwendig, um den zweistündigen Strandbesuch mit den Kindern wieder aufzuholen.
Aber es hat funktioniert und uns gezeigt, dass diese Art zu Arbeiten ganz neue Möglichkeiten schafft - auch Familie und Beruf zu vereinbaren. Bestätigt wurde uns aber auch, dass dies kein dauerhaftes Modell sein kann. Schließlich benötigen sowohl wir als auch unsere Familien gewisse Routinen wie Kita, Schule und reguläre Arbeitszeiten. Das ist auch für die eigene Konzentration vorteilhaft, mehrere Stunden ohne Unterbrechung arbeiten zu können.

Co-Working Off-Site Events

Neben Flexibilität, Verantwortung und Vertrauen gibt es einen großen weiteren Vorteil, bei einer Remote First Company zu arbeiten. Wir halten stets für rund 50% unserer Mitarbeiter*innen Arbeitsplätze zur Verfügung. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass sich natürlich niemals alle Kolleginnen und Kollegen im Büro begegnen. Dies schafft auf der einen Seite Kosteneinsparungen, die wir auf der anderen Seite wiederum nutzen können, um regelmäßig eben diese Begegnungen dennoch zu ermöglichen. Zu diesem Zweck veranstalten wir regelmäßige sogenannte Co-Working Off-Sites. Bei diesen Events an pulsierenden und Startup freundlichen Orten innerhalb Europas, treffen wir uns mit der gesamten Firma, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Dabei arbeiten wir ganz regulär, führen Workshops und Team Buidlings durch und haben natürlich auch Zeit für gemeinsame Erlebnisse. Diese unvergesslichen Tage schweißen die Teams vermutlich deutlich näher zusammen, als über 200 Bürotage im Jahr jemals tun könnten.

Team Event, Foto von Rodnae Productions, Pexels

Nach nunmehr 10 Monaten “Remote First” können wir ein sehr positives Fazit ziehen und nur jedem Unternehmen dazu raten, sich vergleichbare Ansätze zu überlegen. Gerade bei den jüngeren Bewerber*innen der Generation Z verspüren wir vermehrt, den Wunsch Berufs- und Privatleben besser in Einklang zu bekommen und Freiheiten und großes Vertrauen geschenkt zu bekommen. Sicherlich ist diese Art zu arbeiten nicht für jeden Menschen das ideale Umfeld und auch nicht für jedes Unternehmen möglich. Aber wer die Möglichkeiten hat, sollte auf jeden Fall über ein flexibles Arbeitsmodell für seine Mitarbeiter*innen nachdenken. Und Bewerber*innen sollten ganz genau überlegen, welche Remote Optionen und welche Freiheitsgrade sie sich für ihren nächsten Job wünschen.

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