Der Paradigmenwechsel: Dialog statt Monolog
Laut den Ausführungen von Klaus Hengstmann im Club Navigator Podcast ist die erfolgreiche InMail keinesfalls ein Instrument für den schnellen Verkaufsabschluss. Er führt im Gespräch mit Nicola Polens aus, dass InMails primär dazu dienen sollten, eine Unterhaltung zu starten und eine professionelle Beziehung auf einer Vertrauensbasis zu etablieren. Nicola Polens wirft zu Beginn die entscheidende Frage auf, warum viele Bemühungen in der Akquise trotz hohem Zeitaufwand scheitern. Hengstmann antwortet darauf, dass mangelnde Relevanz der zentrale Schlüssel für dieses Scheitern ist. Er rät im Podcast dringend davon ab, auf automatisierte Copy and Paste Verfahren zu setzen. Stattdessen empfiehlt er eine tiefgreifende Personalisierung durch Social Listening. Als ideale Ausgangsbasis dienen ihm dabei oft Signale aus dem LinkedIn Sales Navigator, wie etwa Rollenwechsel der Zielperson oder aktuelle Beiträge im Netzwerk. Hengstmann erklärt, dass man durch diese Signale einen konkreten Vertriebsdialog Anlass findet, um aktiv zur Lösung der individuellen Herausforderungen eines potenziellen Kunden beizutragen. Es geht ihm darum, eine Resonanz zu erzeugen, die über das übliche Rauschen unpersönlicher Nachrichten hinausgeht. Ein erfolgreicher Einstieg beginnt seiner Meinung nach mit einem klaren Signal, einem relevanten Thema oder einer gezielten Frage. Er mahnt im Gespräch dazu, den Fokus konsequent auf den persönlichen Bezug zu legen, um beim Gegenüber echtes Interesse an einem fachlichen Austausch zu wecken und sich als kompetenter Ansprechpartner zu positionieren.
